Der Hortus Creationis

Ein Naturgarten aus dem Nichts! Auf 1.200 m² präsentiert sich der “Hortus Creationis”.

Nachhaltigkeit wird in diesem GartenReservat bewusst gelebt. Der Garten wurde mit  wenig Geld, meist aus “Müll”und ohne Maschineneinsatz angelegt. Im Angesicht des eigenen Schweißes.” Gedacht ist der “Hortus Creationis” zur biologischen Selbstversorgung und als Lebensraum für eine Fülle von Tier – und Pfanzenarten.

Es gibt Hoch- und Hügelbeete, einen Square Foot Garden, einen Nasch(Beeren)garten, ein “komisches” Gewächshaus mit einer halbautomatisch Gurkenbewässerungsanlage und einen fahrbaren Hühnerstall.

Um Spezialisten aus der Insektenwelt Lebensraum bieten zu können, wurden einigen Bereiche in diesem Naturgarten gezielt Nährstoffe entzogen. Abmagern, wie der Experte dazu sagt. In diesen nährstoffarmen Zonen dürfen viele einheimische Blumen und Kräuter wachsen.

In diesem einzigartigen GartenReservat fühlen sich Wild- und Honigbienen, Schmetterlinge und andere Nützlinge pudelwohl. Und natürlich der Herr des Hortus selbst und seine Gartenbesucher.

Wasser ist für die Artenvielfalt im Naturgarten ein wichtiger Baustein. So war es selbstverständlich, dass im „Hortus Creationis“ gleich 4 kleine Teiche angelegt wurden. Die Wiesen im Garten dienen als Futterquellen für die Hasen und Hühner, die im Garten gehalten werden. Zur Heugewinnung werden diese mit der Sense einmal jährlich gemäht. Für die Honigbienen des Nachbarn ist der Hortus ein kleines Paradies. Hier finden sie Nektar und kommen zum Wasser sammeln vorbei.

Der Garten zur Selbstversorgung

Selbstversorgung ist ein Thema, über das sich immer Menschen ernsthaft Gedanken machen. Vollkommen zu Recht, wenn man sich anschaut, was die industrielle Landwirtschaft mit unserer Umwelt und Nahrung angerichtet hat! Lebensmittel – Skandale, Gentechnik, Massentierhaltung, Vernichtung der Artenvielfalt.

Angefangen hat das Projekt Selbstversorgung mit ein wenig Gemüse, das im Garten gezogen wurde. Inzwischen ist ein Kartoffelfeld hinzukommen. Kartoffeln liefert der Garten jetzt bis Dezember. Hühner, Enten und Kaninchen versorgen die Familie mit Eiern und Fleisch.

Zukunftspläne

Natürlich ist so ein Garten nie fertig, nie abgeschlossen. Natur befindet sich in einem ewigen Kreislauf, ist dynamisch. Ganz klar, dass auch im „Hortus Creationis“ verschieden Projekte geplant und nach und nach Pläne umgesetzt werden sollen. Eines der größten davon: selbst Strom mit Hilfe von Sonnen – und Windenergie herstellen, um dem Ideal der Selbstversorgung noch näher zu kommen.

“Jeder Garten hat seine ideale Lösung. Die zu finden ist Aufgabe des Gärtners!”, ist das Credo der Eigentümer. Ein Gleichgewicht zwischen Produktivität und Natürlichkeit herzustellen ist das Ziel im „Hortus Creationis“ Natur fördern und Nützlinge im Garten ansiedeln, ist dabei eines der wichtigsten Anliegen.

Wer mehr über den “Hortus Creationis” erfahren möchte, dem sei der You Tube – Kanal zum Garten empfohlen: Zu den Videos

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