Buntflächen statt Grünflächen!

Nicht jeder von uns hat einen Garten. Aus vielerlei Gründen. Umso wichtiger ist es, dass wir in unserem direkten Wohnumfeld ein paar Quadratmeter Grün besuchen können. Aber ist es damit heute wirklich schon getan? Parkanlagen und Freiflächen waren immer auch ein Spiegel unseres Verständnisses zu Natur und Umwelt. Große Rasenflächen und in geometrischen Formen angelegte Beete passten in eine Zeit, als die Natur noch Wildnis war, bedrohlich und voller Gefahr.

Ich will keine Grünflächen mehr, die genauso aussehen wie inzwischen die meisten unserer Naturlandschaften: kahl und artenarm. Blumen, Gemeinschaftsgärten, Biotope und Naturerlebnisflächen. Das brauchen wir, um uns, noch mehr aber unseren Kindern Natur nahe zu bringen!

Ich setze mich für eine neue Gestaltung und Umgestaltung von öffentlichen, urbanen Freiflächen ein: mehr Natur, mehr Teilhabe. In meinen Augen haben sowohl Grünflächenämter als auch Stadtplaner und Architekten die Aufgabe, neben der reinen Funktionalität, zeitgemäße Bewirtschaftungs – und Gestaltungskonzepte für öffentliche Grünflächen vorzulegen und umzusetzen.

Aber auch wir selbst haben es in der Hand: nur wenn genügend Stimmen laut werden, die Veränderung wünschen und anschließend auch die Konsequenzen (!) tragen können, wird sich das Bild unserer Städte und Kommunen wirklich ändern können. Auf meinem Blog möchte ich Initiativen vorstellen, die dazu beitragen, dass unsere Grünflächen zu Buntflächen werden. Ich stelle Ideen vor und werde mich auch ab und an kritisch zu aktuellen Bauprojekten äußern. Das ist mein Plan.

Sie kennen interessante Initiativen oder betreiben selbst ein Buntflächen – Projekt? Schreiben Sie mir. Ich berichte gern darüber. Nutzen Sie dazu bitte unser Kontaktformular oder schreiben Sie ein Mail an gartenkollektiv@bewildlife.de

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